Sound Spektrum Analysator
Echtzeit-FFT-Spektrum und Spektrogramm mit Stereo-, Mid- und Side-Modus. Messen Sie Peak, RMS, Crest-Faktor, L/R-Korrelation, dominante Frequenz und Bandenergie.
Bandenergie
Was ist ein Spektrumanalysator?
Ein Spektrumanalysator zeigt, wie viel Energie bei jeder Frequenz in einem Signal vorhanden ist. Schall besteht aus vielen gleichzeitig gespielten Frequenzen — Bässe, Mitten und Höhen. Ein Spektrumanalysator teilt diese visuell auf, damit Sie genau sehen können, was im Klang steckt.
Dieses Tool führt hunderte Male pro Sekunde eine Fast-Fourier-Transformation (FFT) Ihres Mikrofoneingangs (oder einer hochgeladenen Datei) durch. Das Ergebnis wird entweder als Live-Balkendiagramm (Spektrum) oder als scrollende Heatmap über die Zeit (Spektrogramm) dargestellt.
Anzeigemodi
Spektrum
Live-Balken- oder Liniendiagramm des aktuellen Frequenzgehalts. In der Stereo-Ansicht werden der linke (rot) und rechte (grün) Kanal separat gezeichnet, sodass Sie Kanalunterschiede und Probleme im Stereobild auf einen Blick erkennen.
Spektrogramm
Scrollende Heatmap, bei der die horizontale Achse die Zeit, die vertikale Achse die Frequenz und die Farbintensität die Amplitude darstellt. Ideal, um Transienten zu erfassen, Brumm- oder Pfeiftöne zu identifizieren und musikalische Phrasen zu visualisieren.
Ansichtsmodi
Stereo (L/R)
Zeigt den linken und rechten Kanal unabhängig voneinander an. Nützlich zur Überprüfung der Mix-Balance oder zur Erkennung von Kanalproblemen.
Mid (Mono)
Summe aus Links + Rechts geteilt durch 2 — der gemeinsame Mittenanteil. Entspricht dem, was die meisten Mono-Wiedergabesysteme ausgeben.
Side (Stereo-Diff)
Links minus Rechts — zeigt nur die Stereo-Differenz. Eine fast lautlose Side-Spur bedeutet, dass das Signal nahezu mono ist.
Wofür kann man es nutzen?
- Raumresonanzen und akustische Probleme finden
- Frequenzgang von Lautsprechern und Kopfhörern prüfen
- Elektrisches Brummen (50 Hz / 60 Hz) und Lüftungsgeräusche identifizieren
- Musik-Mixing und tonale Balance analysieren
- Instrumente stimmen durch Beobachtung der Grundfrequenzen und der Notenanzeige
- Verzerrungen, Clipping und übersteuerte Kanäle diagnostizieren
- Transienten-Einschwingvorgänge im Spektrogramm visualisieren
- Stereo-Imaging mit der Side-Ansicht verifizieren
Bedeutung der Statistiken
Peak dB — der lauteste einzelne Frequenzbereich in diesem Moment. Steigt bei hellen, perkussiven Inhalten an.
RMS dB — Root Mean Square des Signals, ein wahrnehmungsbezogener, stabiler Lautstärkewert.
Crest-Faktor — Verhältnis von Peak zu RMS. Hohe Werte (>15 dB) deuten auf dynamisches, druckvolles Audio hin. Niedrige Werte (<6 dB) weisen auf starke Kompression oder Verzerrung hin.
Korrelation — von −1 (völlig phasenverschoben) bis +1 (mono). Werte nahe 0 bedeuten ein breites Stereofeld; negative Werte können auf Phasenprobleme hindeuten, die bei Mono-Wiedergabe verschwinden.
Clipping — wird rot, wenn das Eingangssignal das digitale Maximum erreicht oder überschreitet. Dauerhaftes Clipping klingt wie harte Verzerrung und sollte vermieden werden.